Rückblick auf das Online-Buch

Teil 1: Ein mystischer Ansatz

Im Teil 1: Ein mystischer Ansatz habe ich versucht, einen Zugang zur mystischen Sichtweise und zum inneren Weg zu eröffnen. 

Es ging darum zu verstehen, warum Meditation, stilles Gebet und Achtsamkeit die Hauptpraxis aller Mystiker waren und sind. 

Mystik ist der Weg eines Menschen zur Erfahrung Gottes. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese Erfahrungen durchaus wiederholbar sein. 

Aus einer interreligiösen Perspektive heraus können wir die unterschiedlichen mystischen Ansätze miteinander verbinden und ein tieferes Verständnis entwickeln. Das eröffnet uns ein enormes Potenzial, voneinander zu lernen. 

Einige grundlegende Begriffe wurden in diesem Teil geklärt.

Teil 2: Der Weg des Gebets – Phasen und Phänomene

Im Teil 2: Der Weg des Gebets – Phasen und Phänomene ging es zunächst darum, den Charakter mystischer Erfahrungen darzustellen und gängige Missverständnisse zu klären. Dabei wurde das kraftvolle Instrument der Achtsamkeit vertieft. 

Außerdem habe ich die Phasen und Phänomene beschrieben, durch die Gott mich persönlich geführt hat. Dies sollte zum einen einen Ausblick geben, wohin diese mystische Praxis führen kann, und zum anderen aufzeigen, wie der Weg im Prinzip funktioniert.

Mit einem Exkurs über die geistigen Errungenschaften von Jesus Christus und den Wahren Eltern habe ich versucht, den Raum für einen interreligiösen Austausch im mystischen Bereich zu öffnen. 

So wie ein christlicher Priester, der zum Zen-Meister wurde, von Buddhas Errungenschaften profitieren konnte, kann auch jeder Mensch von Christus profitieren – ohne notwendigerweise Christ zu werden. 

Geistige Errungenschaften sind von Gott für alle Menschen gegeben. 

In einer globalisierten Welt können sie nicht dauerhaft hinter den Mauern von Religionen und Konfessionen verborgen bleiben. 

Auch wenn diese Sichtweise durchaus kritisch betrachtet werden mag, habe ich sie bewusst postuliert.

Mein zentrales Anliegen mit Teil 2 war es, Menschen für den mystischen Weg zu begeistern und zu ermutigen.

Teil 3: Die Praxis des inneren Weges

Das Teil 3: Die Praxis des inneren Weges widmet sich der konkreten Praxis. 

Es stellt die Frage: Was müssen wir konkret tun, um auf diesem Weg voranzukommen?

 Zum Abschluss habe ich darauf hingewiesen, dass geistige Führung ihre Grenzen hat – und dass jeder Mensch sich letztlich selbst auf den Weg machen muss, um in seinem Inneren zu forschen und Gott zu suchen.

Eine Einladung, tiefer zu gehen

Mit diesem Online-Buch möchte ich insbesondere jungen Menschen zeigen, dass Religion mehr ist als ein ethischer Lebensstil, Glaubensveranstaltungen oder Aktivitäten.

Es gibt noch viel mehr zu entdecken – einen inneren Kern, den mystischen Bereich. 

Vieles, was wir lesen oder in Predigten hören, wird erst lebendig und wirklich erfahrbar, wenn wir uns selbst auf den inneren Weg begeben. 

Einen möglichen Weg habe ich hier skizziert.

© BLI - Thomas Schuh 2025