1.1. Missverständnisse über mystische Erfahrungen

Wenn man erstmals von mystischen Erfahrungen hört, wirken sie oft wie etwas Unwirkliches – Phänomene in einer Art Trancezustand, in dem allerlei erlebt und imaginiert werden kann.

In Wirklichkeit sind mystische Erfahrungen jedoch genau das Gegenteil: 

Sie sind ein Erwachen in die Realität.  

Untersucht man das Alltagsbewusstsein, stellt man fest, dass wir uns oft in einem Trancezustand befinden. 

Unser Bewusstsein ist die meiste Zeit in einer inneren Welt aus Gedanken und Bildern gefangen und nur zu einem geringen Teil mit der realen Wahrnehmung der Wirklichkeit verbunden.

Zwar behaupten wir, unsere Gedanken und Vorstellungen basierten auf der Realität, doch bleiben es letztlich Konstrukte – Gedanken und Vorstellungen, können auch weit von der Wirklichkeit entfernt sein.

Ein Film über einen Fluss ist kein Fluss. Es bleibt ein Film, den wir nach Belieben ändern können, ohne dass sich der Fluss tatsächlich verändert.  

Mystik bedeutet daher zunächst, aus der Gedanken- und Bilderwelt herauszutreten und die physische Wirklichkeit bewusst wahrzunehmen. 

Ein Weg, der diesen Schritt nicht geht, ist meines Erachtens keine Mystik. 

Solche Ansätze könnten als Esoterik oder Trancemethoden bezeichnet werden, jedoch nicht als echte Mystik.  

Das Mysteriöse für mystisch Unerfahrene ist, dass sich die Mystik im zweiten Schritt der geistigen Wirklichkeit öffnet. 

Dieser Bereich bleibt gewöhnlichen Menschen verschlossen, weshalb Berichte über mystische Erfahrungen für sie oft irreal erscheinen. 

Der mystische Weg jedoch führt zur Erfahrung der Wirklichkeit – sowohl der physischen als auch der geistigen.  

Gebet und die Gedankenwelt

Selbst das Glaubensleben und die Gebete vieler religiöser Menschen finden oft überwiegend in der Gedanken- und Bilderwelt statt.

In diesem Raum können religiöse Vorstellungen und Gefühle erzeugt werden, die jedoch nicht zwangsläufig einen Bezug zur geistigen Realität haben.  

Was ist ein Trancezustand?

Ein Merkmal eines Trancezustands ist der Fokus auf ein bestimmtes Element, während andere Aspekte ausgeblendet werden. 

Die entscheidende Frage in der Mystik ist, ob das Bewusstsein in der inneren Gedanken- und Bilderwelt oder in der wahrnehmbaren Wirklichkeit verankert ist.

Ein Beispiel: Man könnte jemanden fragen: ‚Welche Farbe hat dein Atem?‘ Um diese Frage zu beantworten, müsste man in einen Trancezustand eintreten, denn niemand kann in der Wirklichkeit die Farbe seines Atems wahrnehmen. Das ist reine Fantasie.

Das bedeutet nicht, dass Trancezustände schlecht sind. 

Sie haben ihren Platz und können etwa in der Psychotherapie sehr erfolgreich genutzt werden. Doch sie haben nichts mit wahrer mystischer Praxis zu tun. In der Wirklichkeit können wir die Bewegung des Brustkorbs wahrnehmen, aber keine Farbe sehen. 

Dies zu unterscheiden, ist äußerst wichtig.  

1.2. Der Charakter mystischer Erfahrungen

Wenn wir durch konsequente mystische Praxis in der Realität verankert bleiben, öffnet sich unser Bewusstsein für spirituelle Wahrnehmung. Es geht dabei nicht darum, Geister zu sehen oder zu hören, sondern eine natürliche geistige Empfindsamkeit oder Sensitivität zu entwickeln – eine zusätzliche Fähigkeit der Wahrnehmung.  

Sogar mit geschlossenen Augen werdet ihr spüren können, wer an euch vorübergeht und ob es gute oder schlechte Menschen sind. Ihr werdet geistig empfindsam werden.

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Mit dieser geistigen Empfindsamkeit nehmen wir neue Gefühle und Wahrnehmungen wahr. Wir können Energien spüren, die uns zuvor verborgen blieben, weil uns die Sinne dafür fehlten.  

Auf dem mystischen Weg wollen wir immer in der physischen Realität geerdet bleiben. 

Es geht nicht darum, sich Fantasien über Gott und Liebe auszumalen und so künstlich ein Liebesgefühl zu erzeugen. 

Solche Gefühle können wir im Gemüt leicht hervorrufen, doch das ist nicht das Ziel der Mystik.  

Die Mystik sucht die Realität Gottes – hier und jetzt, in diesem Augenblick, geerdet im physischen Körper. 

Alle großen Mystiker, seien es die buddhistischen oder die christlichen in den orthodoxen Klöstern, haben sich in der physischen Realität verankert.

Auch sie traten aus der Gedanken- und Fantasiewelt des Gemüts heraus.  

Aus der Sicht der christlichen Glaubensväter sind die Gedanken, die uns im Gebet kommen, Eingebungen des Teufels oder von Dämonen, die uns vom Weg zu Gott abhalten wollen.  

1.3. Erwachen in der Realität des Geistes

Der mystische Weg führt uns aus dem Halbschlaf- und Trancezustand des Alltagsbewusstseins heraus und lässt uns in der physischen und geistigen Wirklichkeit erwachen. 

In der Meditation erkennen wir die Realität. Gedanken mögen auftauchen, doch wir lassen sie unser Bewusstsein nicht übernehmen. Wir bleiben in der Wahrnehmung der Wirklichkeit verankert.  

Ebene der Gedanken

Im Vipassana-Buddhismus (Einsichts-Buddhismus) werden die Aspekte des Gemüts in der Meditation erforscht. Dabei wird beispielsweise über die Frage ‚Was ist ein Gedanke?‘ kontempliert. 

Auf diese Weise erkennen wir die wahre Natur der Gedanken.

Buddha lehrt, dass Gedanken leer sind, ohne Substanz. Wenn wir kein Geben und Nehmen mit ihnen aufbauen, verschwinden sie so, wie sie gekommen sind.  

Ebene der Gefühle

In der Meditation erkennen wir außerdem, dass hinter wiederkehrenden Gedanken oft Gefühle stehen. 

Sie sind das Feuer, das die Gedanken im Untergrund anheizt. Wenn wir bei der reinen Wahrnehmung der Empfindungen bleiben, lösen sich auch die Gefühle mit der Zeit auf.

Ebene des Geistes

Buddha lehrt uns, dass Gefühle und sogar Wahrnehmungen leer sind. 

Sobald wir auch die Gefühle loslassen, öffnen wir uns für die dritte Ebene – den Bereich des Geistes. 

In der Leere von Gedanken und Gefühlen beginnen wir allmählich, die geistige Atmosphäre wahrzunehmen.

Dies ist nicht immer angenehm. Oft müssen wir uns im Gebet durch eine Schicht unangenehmer Empfindungen bewegen.

Himmlische Ebene

Erst wenn wir diese Schicht geduldig durchdrungen haben, öffnet sich eine höhere Ebene für uns. 

Hier erleben wir eine helle, leichte und liebevolle Atmosphäre. 

Dies könnte man als das öffnen der himmlische Ebene bezeichnen. Diese Erfahrung ist immer ein Geschenk der Gnade Gottes. 

Die Präsenz Gottes

Auf dieser Grundlage kann sich das Bewusstsein für die Präsenz Gottes eröffnen. 

In der Leere und Stille wird uns in einem überwältigenden Erlebnis bewusst, dass in der Leere nicht „Nichts“ ist, sondern Gott! 

Der leere Raum um uns herum und zugleich die Tiefe unseres Herzens eröffnen uns die Realität Gottes. 

Wir fühlen uns durchdrungen von Glückseligkeit und Liebe.

Auf diese Erfahrung werde ich am Ende der Darstellung des Prozesses noch einmal zurückkommen.

Die Notwendigkeit geistiger Empfindsamkeit für die Gotteserfahrung

Gott ist reiner Geist. Um ihn direkt zu erfahren, brauchen wir geistige Empfindsamkeit. 

Nur wenn wir für den Geist empfänglich sind, können wir die Präsenz Gottes bewusst erleben. 

Andernfalls bleibt es bloß ein mentales Wissen: ‚Ich weiß, dass Gott jetzt da ist.‘ Doch die Mystik sucht die direkte Begegnung mit dem realen Gott.

1.5. Prozess der Bewusstseinsentwicklung

Dies ist ein Modell zu diesem Thema: 

  • Der große Kreis symbolisiert den Menschen bzw. sein Gemüt.
  • Das Herz im Zentrum repräsentiert das spirituelle Selbst – hier finden wir den Zugang zu Gott.
  • Die Quadrate stehen für im Unterbewusstsein gespeicherte Erfahrungen.
  • Die Punkte mit den Kreisen symbolisieren Prozesse im Gemüt. Diese Prozesse umfassen stets Emotionen, Gedanken und innere Bilder. Dies sind die Dynamiken die in der Psychologie im Detail untersucht werden.
  • Außerhalb des großen Kreises befindet sich die wahrnehmbare Wirklichkeit. Unsere Wahrnehmungen verbinden uns mit der Realität und verankern uns in ihr.

Wenn wir eine Weile meditieren, erkennen wir die Prozesse im Gemüt als Gedanken und innere Bilder. 

Diese stehen zwischen unserem Bewusstsein und unserem Herzen. Dieses Phänomen tritt nicht nur während der Meditation auf, sondern begleitet uns in jedem Moment unseres Lebens.

Daher praktizieren Buddhisten Achtsamkeit den ganzen Tag hindurch. 

Christliche Mystiker sprechen von Wachsamkeit. Konzeptuell liegt der Fokus christlicher Mönche stärker darauf, aufkommende Sünde im Gemüt frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. 

In der Praxis jedoch ist Wachsamkeit ohne Achtsamkeit in jedem Moment nicht möglich. Dadurch haben beide Ansätze letztlich denselben Effekt.

1.4. Die inner Gedanken- und Bilderwelt

 

Betrachten wir den Menschen als Ganzes, wissen wir, dass Gedanken im Großhirn entstehen – in einem vergleichsweise kleinen Teil des Körpers. 

Doch wenn wir unser Bewusstsein betrachten, zeigt das rechte Bild unseren Bewusstseinszustand treffender: 

Der Mensch befindet sich in einer Blase aus Gedanken und Bildern. 

Der größte Teil unseres Bewusstseins ist in dieser Blase gefangen, während nur ein kleinerer Anteil auf die Wirklichkeit unseres Körpers gerichtet ist.

Beobachte dies bei dir selbst: 

Wie viel Prozent deines Bewusstseins sind in diesem Moment mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit durch deine fünf Sinne beschäftigt, und wie viel steckt in deiner inneren Welt aus Gedanken und Bildern?

Die Wirklichkeit liegt jedoch außerhalb dieser Blase – und das gilt nicht nur für die physische Realität, sondern auch für die geistige. 

Die geistige Wirklichkeit ist nicht in dieser Blase zu finden. Gott können wir nicht in der Gedanken- und Bilderwelt begegnen. 

Gott ist in der Wirklichkeit außerhalb der Blase.

Für viele religiöse Menschen ist dies nicht klar. Buddhisten hingegen haben ein tiefes Verständnis dafür, ebenso wie die christlichen Glaubensväter, die in der Philokalie zu Wort kommen. 

Sie wissen, dass Gedanken und Prozesse im Gemüt uns daran hindern, Gott zu erkennen und uns seiner Präsenz bewusst zu werden.

Natürlich reflektiert unser Gemüt geistige Geschehnisse. Doch wenn wir Gott direkt begegnen wollen, müssen wir unser Bewusstsein auf die Wirklichkeit lenken und uns aus der Fantasieblase befreien.

Alles Denken geht durch eine gewisse sinnhafte Vorstellung ins Herz ein. Aber erst dann leuchtet ihm das selige Licht der Gottheit, wenn es sich von allen Dingen zurückgezogen hat und überhaupt nichts Bildhaftes mehr ist, den Glanz des Götteslichtes offenbart sich dem reinen Geiste durch die Abwesenheit aller Gedanken...

 

Daher ist es wichtig, dass der Betende sich von allen Gedanken fernhalte, die den Geist durch Bilder beeindrucken. Ein Geist, der den Geist schaut, wird anders geformt und auf andere Weise geordnet als jener, der das Wort des Geistes betrachtet. Daraus lernen wir, auf welche Weise das geistliche Erkennen den Geist von den Gedanken, die ihn mit Bildern füllen, sondert. Wenn er aber nicht um die Bilder kreist, dann nähert sich der Geist Gott. 

 

...keine Einbildungskraft ist brauchbar, um zu Gott zu kommen.

 

Um dies musst du dich, da du es nun weißt, zu jeder Stunde mühen, zu Gott ohne sinnhaftes Bild, ohne Bild und Form, ganz reinen Geistes und mit gereinigter Seele mit aller Inbrunst zu beten. 

 

1.6. Vollkommenes Bewusstsein im Hier und Jetzt

Das folgende Diagramm veranschaulicht den Zustand vollkommener Bewusstheit im Hier und Jetzt. 

Die Emotionen und Gedanken im Gemüt sind zur Ruhe gekommen. Unser Bewusstsein ist vollständig in den Wahrnehmungen der fünf Sinne verankert. 

Eine innere Stille hat sich eingestellt, und wir haben direkten Zugang zu unserem Geist und unserem spirituellen Herzen. In diesem Zustand können wir tiefe innere Erfahrungen machen.

1.7. Vollkommenes Bewusstsein und der Weg der Achtsamkeit

In meiner Jugend hatte ich ein tiefgreifendes Erlebnis.

Mit 16 Jahren las ich ein Buch von P. D. Ouspensky über die Lehre Gurdjieffs. Darin wurde das Konzept des Selbsterinnerns beschrieben.

Inspiriert davon fasste ich den Entschluss, für eine Zeit bewusst nicht mehr zu denken, sondern nur wahrzunehmen. Mein Ziel war es, den ganzen Tag über nicht zu denken – ein Vorhaben, das zwar unmöglich ist, das ich jedoch mit aller Entschlossenheit verfolgte.

Ich praktizierte dies mit großer Intensität und Willenskraft. Diese Herangehensweise ist nicht unbedingt zu empfehlen, doch nach etwa zwei Wochen hatte ich meine erste mystische Erfahrung. 

Nach dem Joggen mit einem Freund frühstückten wir gemeinsam. Ich hielt eine Tasse Kaffee in der Hand, als mich ein überwältigendes Gefühl erfasste: 

Ich bin jetzt da! 

Ich lebe!

Die Wahrnehmung der Tasse in meiner Hand wurde so intensiv, dass mir Tränen der Freude über das Gesicht liefen. Mein Herz war offen und in direktem Kontakt mit der Wirklichkeit. Vollständig in diesem Moment zu sein, ist eine überaus kraftvolle und tiefgehende Erfahrung.

Doch eine solche Erfahrung lässt sich nicht allein durch Willenskraft hervorrufen. Es ist immer auch eine Gnade Gottes, ein Geschenk, das uns gegeben wird. 

In diesem Moment offenbarte Gott mir die Kraft der Achtsamkeit.

Achtsamkeit als Weg zum innersten Wesenskern

Das folgende Diagramm deutet die Veränderung an, die das Verbleiben des Bewusstseins in der Wirklichkeit des Hier und Jetzt bewirkt.

Durch Achtsamkeit werden die Prozesse im Gemüt zur Ruhe gebracht, und wir kommen unserem innersten Wesenskern – dem Herzen – näher.

Die positive Wirkung der Achtsamkeit ist wissenschaftlich gut erforscht. 

Sie fördert psychische Gesundheit und sorgt für Stabilität. Man hat weniger negative Gefühle und wird deutlich seltener von unangenehmen Lebenserfahrungen getriggert.

1.8. Die Kraft der Gegenwart: Geist, Körper in Liebe vereint

Auf dem Pfad der Kontemplation bewegen wir uns in diese Richtung: 

Wir wollen unser Bewusstsein und damit unser Herz für die Wirklichkeit öffnen.

Dazu müssen zuerst die Prozesse im Gemüt zur Ruhe kommen.

Im Prinzip geht es darum, dass sich das Bewusstsein unseres Geistes öffnet – oder, wie Sun Myung Moon es ausdrückt, das Geistige Gemüt erweckt wird. 

Das Geistige Gemüt kann dann zum Subjekt über unser Gehirn und die psychischen Vorgänge in unserem Gemüt werden. 

In einem solchen Zustand haben wir Zugang zu einer höheren Ebene des Denkens, die im Geistigen Gemüt ihren Sitz hat. Da das Geistige Gemüt untrennbar mit Gott verbunden ist, erhalten wir hier Zugang zu einer von Gott geführten Intuition.

Alles, wonach wir als religiöse Menschen streben – Demut, Dankbarkeit, innere Freude, ein Herz voller wahrer Liebe – entfaltet sich in diesem Zustand auf natürliche Weise. 

Die geistige Realität eröffnet sich erst, wenn wir eins mit der physischen Wirklichkeit geworden sind. 

Sie ist nicht durch Konzepte oder Fantasien über Geist und Gott zu finden.

Wahre geistige Entwicklung durch Verwurzelung in der Realität

Esoterische Praktiken versuchen oft, über Trancemethoden höhere Bewusstseinszustände zu erreichen. 

Solche Ansätze können mystische Erfahrungen schneller hervorrufen, doch sie basieren nicht immer auf der Wirklichkeit. Oft spielt viel Fantasie eine Rolle.

Ich bestreite nicht, dass dabei geistige Phänomene auftreten können, doch besteht die große Gefahr, sich in einer mystischen Fantasiewelt zu verlieren. Man sammelt Erfahrungen, ohne in wahrer Liebe und im Herzen zu wachsen. 

Viele verlieren die Demut und entwickeln Stolz auf ihre Erlebnisse – ein Gift für den geistigen Fortschritt.

Buddha war sich dieser Gefahr sehr bewusst, ebenso wie christliche Mystiker, die davor warnten.

Der Unterschied auf dem Weg der Achtsamkeit besteht darin, dass wir in der Wirklichkeit geerdet bleiben. Selbst bei einfacher körperlicher Arbeit, wie etwa beim Putzen des Küchenbodens, können wir dem Erfahren von Gottes Präsenz näherkommen.

Die Praxis der Achtsamkeit schützt uns nicht zuletzt vor verfrühter geistiger Offenheit.

Gottes Liebe und Präsenz ziehen in unseren Körper ein. Die Geist-Körper-Einheit beschreibt einen Zustand, in dem wir mit der geistigen Realität durch den Körper eins geworden sind. 

Nur wenn unser Geist im Körper angekommen ist, können wir wahre Nächstenliebe praktizieren. 

Das ist es, was Jesus meinte, als er sagte, wir sollen zum Tempel Gottes werden.