Das Göttliche Prinzip

 

 

Das Buch ist im Kando Verlag erhältlich.

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Der letztendliche Subjektpartner unseres Gewissens ist Gott

Wie verdorben und böse eine Person auch sein mag, die Kraft des Gewissens, die sie zu einem tugendhaften Leben drängt, bleibt unablässig in ihrem inneren Selbst aktiv. Das trifft auf Menschen und Völker aller Zeiten zu. Niemand kann die Kraft des Gewissens ersticken. Sie wirkt sogar, ohne dass man es bewusst wahrnimmt. Im gleichen Moment, in dem eine Person eine böse Tat begeht, wird sie auch schon von Gewissensbissen heimgesucht. Fehlte die Funktion des Gewissens in gefallenen Menschen, so wäre Gottes Vorsehung der Wiederherstellung ein Ding der Unmöglichkeit.

Gewissen und Ursprüngliches Gemüt

Das Gewissen ist jene Funktion des menschlichen Geistes, die uns dank ihrer innewohnenden Veranlagung unablässig in Richtung dessen führt, was wir für das Gute halten. Durch den Fall versanken die Menschen jedoch in Unkenntnis um Gott und folglich in Unkenntnis um den absoluten Standard des Guten. Aus diesem Grund sind wir außerstande, den korrekten Maßstab des Guten für unser Gewissen festzulegen.

Gottes erster Segen - persönliche Vollkommenheit

Der Schlüssel zu Gottes erstem Segen ist die Vervollkommnung des individuellen Charakters. Geist und Körper eines Individuums sind getrennte Ausformungen und Objektpartner der polaren Wesenszüge Gottes. Will ein Individuum seinen Charakter vervollkommnen, muss es eine Vier-Positionen-Grundstruktur in sich selbst verwirklichen, wobei sein Geist und Körper durch Geben und Empfangen mit Gott im Mittelpunkt eins werden. Solche Individuen werden zu Gottes Tempeln18, gelangen zur vollen Einheit mit Ihm19 und entwickeln eine göttliche Natur.

fünf geistige Sinne

Die Geistige Welt wird so genannt, weil wir sie nicht durch unsere fünf physischen Sinne wahrnehmen können. Doch wir verstehen sie mit unseren fünf geistigen Sinnen. Menschen, die geistige Erfahrungen gemacht haben, beschreiben die Geistige Welt als so real wie die Welt unseres physischen Umfelds. Geistige und Physische Welt bilden zuammen den Kosmos.

Das menschliche Gemüt

Das menschliche Gemüt besteht aus geistigem Gemüt und physischem Gemüt. Das Verhältnis der beiden Gemüter entspricht dem von Sông Sang und Hyông Sang. Wenn sie durch Geben und Empfangen mit Gott im Mittelpunkt eins werden, bilden sie eine als Einheit fungierende Wesenheit, die das Geistige Selbst und das Physische Selbst dazu anleitet, ein harmonisches Verhältnis einzugehen und den Schöpfungszweck zu verwirklichen. Diese vereinigte Wesenheit bezeichnen wir als Gemüt eines Menschen.

Solange unser geistiges und physisches Gemüt unter der Knechtschaft Satans stehen

Solange unser geistiges und physisches Gemüt unter der Knechtschaft Satans stehen, muss die im Geben und Empfangen gebildete funktionale Wesenheit als Böses Gemüt bezeichnet werden. Das Böse Gemüt treibt Menschen unablässig dazu an, Böses zu tun. Unser Ursprüngliches Gemüt und unser Gewissen veranlassen uns, das Böse Gemüt zurückzuweisen. Sie führen uns unter verzweifelten Anstrengungen dazu, böses Verlangen zu verneinen und am Guten festzuhalten, indem wir die Fesseln
Satans zerreißen und uns Gott zuwenden.

© BLI - Thomas Schuh 2022